1.05.2012

EULEN-Streikende protestieren bei Adecco


ArbeiterInnen von EULEN-ABB, die sich seit 29 Tagen im Streik befinden und vor dem Werkstor des multinationalen Konzerns ABB ein Camp aufgeschlagen haben, sind am Morgen des 28.12.2011 zur Zentrale von Adecco-Eurocen gezogen. Mit Eurocen wurde zum Jahreswechsel ein Vertrag über Logistik und Kranarbeiten abgeschlossen, welche bisher von den steikenden ArbeiterInnen ausgeführt wurden. Einige der ArbeiterInnen haben diesen Job seit über 15 Jahren für verschiedene Unternehmen gemacht.

Die ArbeiterInnen sind zum Adecco-Firmensitz gegangen, um dort ein Treffen mit eine/r VertreterIn des Unternehmens zu erreichen, was aber wegen der Weigerung der Person, die für die Regionalvertretung in Andalusien verantwortlich ist, erneut unmöglich war. Bei der Firmenzentrale forderten die ArbeiterInnen, dass sich das Management nicht hinter seinen Angestellten verstecken solle, sondern die Streikenden und ihre Forderungen anhören solle.

Für die ArbeiterInnen im Streik ist Adecco nichts weiter als eine Marionette im Aufrtag von ABB, die gewerkschafltich organsierte ArbeiterInnen loswerden will. Diese hatten in den letzten Monaten mehrere Forderungen aufgestellt, wie zum Beispiel nach Einführung eines Abkommens, Lohnforderungen, Verbesserung des Arbeitssystems zur Verhinderung von Betriebsunfällen, usw. Die Gründe für die Entscheidung von ABB ist nach Ansicht der Streikenden, dass durch die Beendigung des Vertrages mit EULEN und dem Wechsel zu Adecco die Firma den Arbeitskampf beenden will. Außerdem solle es dem Unternehmen so ermöglicht werden die Abkommen weiter zu unterlaufen und damit gegen das Streikrecht und die Vorgaben zur Gefahrenabwehr zu verstoßen. 

Die ArbeiterInnen haben also einige Stunden vor den Toren von Adecco verbracht und eine Antwort des Managaments von Eurocen-Adecco gefordert. Deren KundInnen, sowie BürgerInnen und FußgängerInnen wurden ebenfalls über die Situation informiert.

Übersetzung: anarchosyndikalismus.blogsport.de

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