6.04.2011

Update: OTTO-Kampagne

Solidaritäts Kampagne: Bitte sendet Mails indem ihr die folgende Adresse nutzt: www.otto.zsp.net.pl


Situation des krankgeschriebenen Arbeiters

Maciej verletzte sich während der Arbeit für OTTO Workforce in Belgien. Eigentlich sollte er mit bei einer niederlandischen Krankenversicherung einen Abschluss haben, da er für ein niederländisches Unternehmen arbeitet, dort lebte. Die Versicherung wären dann nach Polen transferiert worden, da sie dort ihre Gültigkeit behält. Doch das Unternehmen teilte der Versicherung einen Tag nach Maceijs Krankmeldung mit, dass er nicht länger für das Unternehmen beschäftigt sei. Als Maciej dann nach Polen zurückkehrte fand er heraus, dass er nicht versichert ist; die Rechnungen häuften sich und Lohnfortzahlung mi Kranbkheitsfall bekam er nicht.

Dank der Intervention der ZSP erhielt Maciej etwas Geld und die Arztrechnungen wurden bezahlt. Doch die momentane Situation ist schlecht.

Erstens: es gibt einen Streit um die Höhe der Lohnfortzahlungen, denn Berechnungen der ZSP nach, müssten diese höher sein. Zweitens: als Leiharbeiter läuft sein Vertrag gerade aus. Wenn er nicht krank geschrieben wäre, hätten man ihn wahrscheinlich verlängert, doch ArbeiterInnen sind für Leihkeulen ersetzbar.

Dem niederlandischen Gesetz nach, das hier anzuwenden ist, sollte Maciej die Lohnfortzahlung vom Sozialamt (UWV) erhalten, selbst wenn sein Vertrag ausgelaufen ist. Doch hierbei kommt es auf den Status an, den OTTO-Workforce zu klären hat.

Die ZSP fordert OTTO-Workforce dazu auf, alles notwendige zu regulieren und sich nicht aus der Verantwortung zu stehlen.

ZSP-IAA

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